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Texter Briefing erstellen

Individueller Content ist eines der Hauptkriterien beim Ranking in Google.

Hand bei der Arbeit an der Tastatur

Oft benötigt man für eine Webseite oder Onlineshop Text in so großer Menge,  dass man den Content gar nicht komplett selber schreiben kann. Manchmal fehlt es an den notwendigen Fähigkeiten, an Zeit oder man hat schlichtweg keine Lust dazu. Was auch immer der Grund dahinter sein mag,  ein externer Text-Dienstleister soll beauftragt werden.

Doch genau hier beginnt nicht selten der Ärger. Das muss aber nicht zwangsläufig an der Unfähigkeit des Texters liegt. Vielmehr ist der Hauptgrund eines missglückten, beauftragten Textes nicht selten ein Briefing, das nur unzureichend kommuniziert, was Sie sich als Auftraggeber vorstellen. Oft fehlt dieses sogar ganz. Das Briefing bei Auftragsvergabe ist aber für beide Seiten extrem wichtig. Je konkreter ein solches Briefing ist, umso exakter vermittelt es dem Auftragnehmer was der Kunde sich wünscht. Für den Auftraggeber ist es zudem eine Art Absicherung dessen, was genau er in Auftrag gibt. Dies vermeidet Ärger und räumt Missverständnisse von vorneherein aus. Nachfolgend möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, worauf es bei einem effizienten Briefing mit Ihrem Texter ankommt:

Texte Briefing – was muss es beinhalten?

  • Die Art des Textes:

Der Texter muss wissen, welche Art Text Sie benötigen und was Sie sich zum Inhalt vorstellen. Geben Sie daher im Briefing zur Texterstellung immer an, ob es z.B. ein Kategorie- Text für einen Onlineshop oder eine Affiliate-Seite, ein Blogartikel, eine Produktbeschreibung, ein Ratgeberartikel oder ein Text für eine Firmenwebseite sein soll.

  • Für welche Webseite soll der Text sein?

Damit der Texter die Möglichkeit hat, den richtigen Schreibstil zu finden, sollten Sie ihm unbedingt mitteilen für welche Webseite der Text sein soll. Zudem hat  der Schreiberling in diesem Zug die Möglichkeit im Text eine individuelle, interne Verbindung einzubauen und kann seinen zu schreibenden Text entsprechend des bereits vorhandenen Konzepts anpassen.

  • Briefing zur Texterstellung – weitere Details

WDF-IDF ein Trend, der noch nicht wieder in der Versenkung verschwunden ist. Informieren Sie Ihren Texter darüber, falls Sie eine WDF-IDF-Optimierung wünschen.

Wichtig: Teilen Sie dem Texter mit, mit welchem Tool Sie seine Arbeit prüfen! Warum? Weil es bei den verschiedenen Tools bezüglich der Analyseergebnisse zu Differenzen kommen kann. Am besten, Sie richten Ihrem Texter gleich einen Autorenzugang ein, was bei den meisten WDF-IDF-Tools möglich ist. Schließlich kann ein Texter nicht bei jedem Portal einen entsprechenden Zugang haben.

Sehen Sie WDF-IDF als eine Art Orientierungshilfe, denn bei mancher Keyword-Kombination ist keine Optimierung möglich. Ein gutes Beispiel ist die Keyword- Kombi: „Saunatür aus Holz“. In diesem Fall sollte ein Text sich nur um eben dieses Thema drehen. Doch das WDF IDF Tool gibt auch Keywörter, wie Saunaduftöle, Saunabank usw. vor. Mit der Saunatür im eigentlichen Sinn hat das wenig zu tun.

Überlegen Sie sich gut, ob Sie tatsächlich einen WDF-IDF optimierten Text wünschen, denn Google hat nicht nur mit direktem Duplicate Content ein Problem. Auch naher Content mit ähnlichen bzw. vermehrt  gleichen Begrifflichkeiten kann zu einem negativen Ranking-Ergebnis führen. Bestellen Siedeshalb immer etwas Individuelles.

  • Texter Briefing – die Wortanzahl: Geben Sie Ihrem Texter eine gewisse Freiheit

Die Wortanzahl ist ein Thema bei dem sich Auftraggeber und Texter oft in die Haare bekommen. Nennen Sie keine festen Zahlen, sondern einen Rahmen, in dem sich der Texter bewegen darf. Das gibt ihm die Möglichkeit, ein Thema sinnvoll ab zu handeln, ohne schwafeln zu müssen und den Text künstlich in die Länge ziehen zu müssen. Ist die Wortanzahl zu knapp vorgegeben, ist das ebenso problematisch, denn hier müssen dann oft wichtige Informationen weggelassen werden.

  • Was wollen Sie mit dem Text erreichen?

Damit ein Text Ihren Anforderungen gerecht werden kann, muss der Texter wissen, was Sie mit dem Text erreichen wollen. Informationen über die Zielgruppe, die angesprochen werden sollen sind ratsam.

Tipp: Zwar ist es unschön, aber es lohnt sich nicht, sich über Tippfehler aufzuregen. So mancher Texter schreibt täglich mehrere tausend Worte.  1-2 Tippfehler sind normal und lassen sich nicht kategorisch ausschließen. Das heißt aber nicht, dass der Texter der deutschen Sprache nicht mächtig ist, sondern hat seinen Hintergrund eher in einer Art Betriebsblindheit und dem zwangsläufig eintretenden Konzentrationsverlust, der nach dem Schreiben großer Mengen eintritt. Sein Gehirn trickst ihn mit der Zeit aus, wodurch der Texter nicht selten das sieht, was er schreiben wollte, aber nicht das, was er tatsächlich geschrieben hat. Ein Effekt, den Sie sicher selber schon einmal am eigenen Leib gespürt haben. Machen Sie die Probe, schreiben Sie einmal einen Text am Stück, von ungefähr vierhundert Worten. Lesen Sie den Text sofort Korrektur und lassen Sie ihn dann einige Tage liegen. Danach lesen Sie den Text noch einmal, Sie werden überrascht sein, wie viele Tippfehler Ihnen entgangen sind.

 

Sollte es trotz eines umfangreichen und gut ausgearbeiteten  Briefings, kann es immer einmal zu Differenzen mit dem Texter kommen. Statt böser Worte und einer Menge Diskussionen, geben Sie dem Texter seine Arbeit zur Überarbeitung zurück. Gerade in der Anfangszeit bei der Arbeit mit einem neuen Texter, ist es ein ganz normaler Vorgang, dass man Texte öfters einmal zurückgeben muss. Man muss sich sozusagen erst ausdeutschen, bis der Texter genau weiß, was Sie wollen. Nach einer ersten “Zusammengewöhnungsphase“ geben sich solche Startschwierigkeiten in der Regel und führen meist zu einer langjährigen Geschäftsbeziehung.
Bildquelle: aboutpixel.de Computerarbeit © Volker Pape

 

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